Volksgemeinschaft

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Der Begriff Gemeinschaft wurde im Nationalsozialismus durch Volksgemeinschaft als „Zentralbegriff des nationalsozialistischen Denken[s]“ ideologisiert und für antisemitische und rassistische Zwecke missbraucht[1].

Bundesverfassungsgericht (BVerfG)

Im NPD-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Januar 2017 war die Auseinandersetzung mit dem von der NPD "vertretene[n] Konzept ethnischer Definition der ‚Volksgemeinschaft‘“ ein zentraler Aspekt bei der Feststellung verfassungswidriger Ziele der Partei:[2]

„Dieses politische Konzept missachtet die Menschenwürde aller, die der ethnischen Volksgemeinschaft nicht angehören, und ist mit dem grundgesetzlichen Demokratieprinzip unvereinbar.“[3][4][5]

Fußnoten

  1. Vgl. Seite „Volksgemeinschaft“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2019, 15:23 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Volksgemeinschaft&oldid=189857303 (Abgerufen: 9. August 2019, 12:11 UTC)
  2. Günter Platzdasch, Walter Benjamin und das NPD-Urteil
  3. BVerfG, Urteil vom 17.01.2017 - 2 BvB 1/13 (Leits. 9).
  4. Samuel Salzborn: Antisemitism in the ‘Alternative for Germany’ Party, German Politics and Society 36:3 (2018), S. 74–93.
  5. Zitiert nach: Seite „Volksgemeinschaft“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2019, 15:23 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Volksgemeinschaft&oldid=189857303 (Abgerufen: 9. August 2019, 12:15 UTC)