Sonderrecht

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Sonderrechte eines Mitglieds können nach BGB § 35 nicht ohne dessen Zustimmung durch Beschluss der Mitgliederversammlung beeinträchtigt werden.

"Ein Sonderrecht liegt nach allgemeiner Auffassung ... bereits dann vor, wenn die Satzung einem Gesellschafter ein mitgliedschaftliches Recht einräumt, das ihm eine über die allgemeinen Mitgliedschaftsrechte hinausgehende Vorzugsstellung verschafft[1]."[2]

Normen

Rechtsprechung

Publikationen

  • Volker Beuthien, Müssen Sonderrechte unentziehbar sein?, ZGR 2014, 24-44

Fußnoten

  1. (Scholz/Winter, GmbHG 7. Aufl. § 14 Rdnrn. 18 und 19; Schilling in Hachenburg, GmbHG 7. Aufl. § 14 Rdnr. 9, Hueck in Baumbach/Hueck, GmbHG 15. Aufl. § 14 Rdnr. 17)
  2. BGH, Urteil vom 10.10.1988 - II ZR 3/88 = NJW-RR 1989, 542 Abs. 9
  3. (Scholz/Winter a.a.O. § 14 Rdnr. 18; Schilling in Hachenburg a.a.O. § 14 Rdnr. 9; Hueck in Baumbach/Hueck aaO § 14 Rdnrn. 17/18; vgl. ferner BGHZ 48, 141, 143; 15, 177, 181; Urt. v. 30. November 1961 - II ZR 137/60, WM 1962, 201).
  4. BGH, Urteil vom 10.10.1988 - II ZR 3/88 = NJW-RR 1989, 542 Abs. 9