Lerchenbühl III

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Der Stadtrat Burgkunstadt hat in seinen Sitzungen vom 30.05.2017 und 05.12.2017 das Ingenieurbüro Miller mit der Planung des Baugebiets Lerchenbühl III beauftragt.

Stadtrat Burgkunstadt

Wahlkampf 2014

SPD

Nach Ansicht der SPD sind in Burgkunstadt weitere Bebauungsgebiete notwendig. Nur so sei der besorgniserregende Bevölkerungsrückgang aufzuhalten[1].

Freie Wähler

Im Obermain Tagblatt Online vom 06.02.2014 wurde unter der Überschrift "Neues Baugebiet als Chance für Burgkunstadt" äußerten sich die Bürgermeister und Stadtratskandidaten der Freien Wähler zur Frage der Ausweisung weiterer Baugebiete. Weil in diesem Bereich nur noch wenige Bauplätze seitens der Stadt zur Verfügung stehen würden, "müsse sich der Stadtrat mit der Frage beschäftigen, wie es mit der Erschließung des Neubaugebietes „Lerchenbühl III“ weitergehen soll."

Bürgerverein

Der Bürgerverein bei der Ausarbeitung seines Wahlprogramms unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie mit der Ausweisung neuer Baugebiete umgegangen werden soll. Dabei kam der Burgkunstadter Flächennutzungsplan aus dem Jahre 2006 zur Sprache, dem nach Meinung des Bürgervereins eine eklatant falsche Bevölkerungsprognose zugrunde liegt. Für eine Laufzeit von 15 bis 20 Jahren sieht der Plan einen Bevölkerungszuwachs um 150 auf dann (prognostizierte) 7350 (!) Einwohner vor. Die Realität wird wohl sein, dass die Einwohnerzahl bis dahin auf unter 6000 sinkt. Nach der Logik des Flächennutzungsplans wären wegen des falsch prognostizierten starken Einwohneranstiegs 15 Hektar an neuen Baugebieten erforderlich. Ausgewiesen wurden dann schließlich 17 Hektar.

Deshalb wird sich der Bürgerverein dafür einsetzen, dass vor der Entscheidung über neue Baugebiete erst einmal der Flächennutzungsplan an die Realität angepasst wird. Es sollte angestrebt werden, vorhandene Baulücken zu schließen und den Leerstand zu verringern, bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden, denn letztlich muss die gesamte erschlossene Stadtfläche auch unterhalten werden. Die anfallenden Kosten für Straßen, Wasserleitungen und Abwasserkanäle müssten in Zukunft auf immer weniger Einwohner verteilt werden. Demnach könnte die Ausweisung neuer Baugebiete der Stadtentwicklung auf Dauer eher schaden als nützen.

Siehe auch

Fußnoten