ISEK Burgkunstadt

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Der Stadtrat hat am 03.04.2012 die Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beschlossen[1]. Inhalt dieses Konzeptes ist es, Lösungsvorschläge für bestehende städtebauliche Missstände (z.B. Leerstände, Bevölkerungsrückgang) zu entwickeln und diese mit einem attraktiven Gesamtbild zur weiteren Entwicklung Burgkunstadts zu verbinden[2]. Der Stadtrat stellte dafür einen Betrag von 50.000,- € im Haushalt bereit. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent[3]. Im März 2015 wurde der verlinkte Text des ISEK veröffentlicht.

Aktuell

Projekt Festplatz
Stichwort ISEK Burgkunstadt
Straße Festplatz
Stadtratssitzung Stadtratssitzung-2020-06-16
Antragsteller
Beschlussdatum
Beschlussvorlage[4]
Beschluss[5]
Beschlussnummer[6]
Abstimmungsergebnis
Maßnahmen
Notiz Redebeitrag Dr. Ulrike Dinglreiter:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

wir haben das ISEK so verstanden, dass die Innenstadt als ganzes angeschaut und ihre Entwicklung hin zu einer Innenstadt geprüft wird, die den heutigen und künftigen Anforderungen an eine Innenstadt entspricht. Dazu gehören Aspekte Parkflächen, Verkehrsberuhigung, sozialer Wohnungsbau, barrierefreies Bauen, ökologisches Bauen, Verzicht auf Autos durch Anbindung an ÖPNV und Einkaufsmöglichkeiten usw. Wir haben das ISEK auch so verstanden, dass nicht nur der Festplatz isoliert betrachtet werden soll, sondern das ganze Quartier: also die “Altstadt” zwischen Bahnhofstraße, Kulmbacher Straße, Au und Bundesstraße. Genau hier, in dem letzten großen Areal, das der Stadt gehört, mit Flächen die wahrscheinlich mehrere Millionen Euro wert sind, können die von uns allen im Wahlkampf angesprochenen Aspekte verwirklicht werden. Das geht aber nur, wenn man - wie im ISEK vorgesehen - sich das Quartier insgesamt anschaut und sich darüber einig wird, was wohin soll. Im ISEK ist z.B. vorgesehen, auf einem Privatgrundstück ein Mehrgenerationenhaus zu errichten. Wenn dies irgendwann möglich wäre, bräuchte man natürlich nicht auf den Festplatz bauen, sondern könnte dessen Lage am Mühlbach nutzen, um einen Park bzw. einen Mehrgenerationentreffpunkt zur Verfügung zu stellen. Wenn wir jetzt aber mit dem Festplatz nur einen kleinen Teil aus dem Gesamtgebiet herausnehmen und dort mit der punktuellen Überplanung und dem Verkauf an Investoren Fakten schaffen, verschenken wir unsere Planungsmöglichkeiten für immer. Darum sollte der Überplanungsauftrag - wie im ISEK vorgesehen - das ganze Altstadt-Areal beinhalten."

Sollkosten
Istkosten
Haushaltsstelle
Haushaltsansatz
Haushaltsnotiz
Vergabe an
Frist
Wiedervorlage
Vorgängerbeschluss
Folgebeschluss
Erledigt Nein
Vergabe Nein


Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

  • bezieht sich auf ein konkretes Gebiet und stimmt teilräumliche Planungen mit den übergeordneten räumlichen Ebenen (Gesamtstadt, Region) ab,
  • begründet Anpassungserfordernisse und beschreibt Ziele und Handlungsschwerpunkte,
  • verfolgt einen ganzheitlichen, integrierten Planungsansatz unter Beachtung sozialer, städtebaulicher, kultureller, ökonomischer und ökologischer Handlungsfelder,
  • entwickelt lösungsorientierte Maßnahmen, die über reine Tatbestände der Städtebauförderung hinausgehen,
  • setzt zeitliche und inhaltliche Prioritäten,
  • ist interdisziplinäre Gemeinschaftsaufgabe verwaltungsexterner und -interner Akteure,
  • entsteht unter Beteiligung der Öffentlichkeit,
  • erleichtert die Bündelung öffentlicher sowie privater Mittel und
  • fokussiert sie auf zielgerichtete und untereinander abgestimmte Maßnahmen,
  • setzt Impulse für die Stadtentwicklung und
  • initiiert Akteursnetzwerke,
  • ist auf kontinuierliche Fortschreibung angelegt
  • und dient als langfristiger Orientierungsrahmen
  • passt sich neuen Herausforderungen an und
  • ist solange aktuell und hilfreich, wie Problemlagen und Entwicklungsziele fortbestehen.[7]

Stadtrat

TagesordnungspunktStadtratssitzungBeschlussMaßnahmeSollkostenIstkostenErledigt
Stadtratssitzung-2021-05-04-TOP-08 Planung Notargarten - Mögliche VariantenStadtratssitzung-2021-05-04Der Stadtrat beschließt, die Variante A des Planungsstandes vom 19.04.2021 vom Büro plan&werk unter folgenden Maßgaben weiter zu verfolgen:

Die Vorbereitung und Ausführung der Maßnahmen erfolgt erst, wenn die Parkplätze im Bereich der Kreuzung Bundesstraße/ Bahnhofstraße/ Alter Postweg („Raiffeisenparkplatz“) nicht mehr zur Verfügung stehen und die Schaffung neuer Parkplätze nachweislich notwendig ist. Die Errichtung des Weges im Notarsgarten erfolgt erst, wenn die dahinterliegenden Flächen im Eigentum der Stadt stehen und eine sinnvolle Fortführung des Weges realisierbar ist. Bis zum Eintritt der Notwendigkeit der Umbaumaßnahmen des Notarsgarten bleibt dieser in seinem Ursprung erhalten, insbesondere die Bäume und der Brunnen. Der Notarsgarten wird den Bürgern durch Hinwegnahme des Zauns als Grün- und Erholungsfläche zur Verfügung gestellt. Es soll die Möglichkeit bestehen, an dieser Stelle angemessen der Familie Baur zu gedenken. Vorschläge hierfür werden unter Einbeziehung der Öffentlichkeit erarbeitet. Im Zuge der Straßensanierung Bahnhofstraße sollen bis an die Kante des Notarsgartens vorbereitende Maßnahmen ausgeführt werden. z.B. Absenken des Bordsteins für die spätere Auffahrt, die Verlegung von Leerrohren für Infrastruktur, Bushaltestelle, etc. Der Stadtrat ist vor Einleitung der vorbereitenden Schritte zu informieren.

Zu gegebener Zeit sind Veränderungen der Parkplatzsituation zu überprüfen, gegebenenfalls anzupassen und zu beschließen. Der Stadtrat wird hierüber eingehend informiert.
Nein
Stadtratssitzung-2020-06-16-TOP-03 Beauftragung eines städtebaulichen Rahmenplans für das FestplatzgebietStadtratssitzung-2020-06-16Nein
Stadtratssitzung-2020-06-16-TOP-11 Städtebauliche Aufwertung Weihersbach - WeihersbachverrohrungStadtratssitzung-2020-06-16Nein
Stadtratssitzung-2020-03-31-TOP-13 Auftragsvergabe städtebauliche Aufwertung WeihersbachStadtratssitzung-2020-03-31 (Ferienausschuss)Nein
Stadtratssitzung-2018-10-09-TOP-07 Vergabe InnenstadtmanagerStadtratssitzung-2018-10-09Der Stadtrat beauftragt die Arbeitsgemeinschaft "Stadtumbaumanagement Burgkunstadt (plan&werk/Edith Obrusnik)" ab 01.01.2019 mit dem Innenstadt-, Leerstands- und Branchen-management sowie mit der Koordination des städtebaulichen Erneuerungsprozesses der Stadt Burgkunstadt zum Angebotspreis von 61.274,48 € bei 48 Wochen á 15 Stunden. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn durch die Regierung von Oberfranken bzw. dem Eingang eines entsprechenden Förderbescheides.61.274,48Nein
Stadtratssitzung-2018-03-06-TOP-02 Mehrkosten für den Burgweg, Regens-Wagner-Platz und MarktplatzumfeldStadtratssitzung-2018-03-06Der Stadtrat genehmigt die Nachträge 1 -15 und die Baukosten für die Stützwand 7 sowie die prognostizierten Mehrkosten für die Baumaßnahmen Burgweg, Regens-Wagner-Platz und Marktplatzumfeld wie von Herrn Hamberger vorgetragen.2.200.000
Stadtratssitzung-2017-12-05-TOP-05 Standortgutachten "Erweiterung Seewiese", Ergänzende StellungnahmeStadtratssitzung-2017-12-05Der Stadtrat billigt das Untersuchungsergebnis der ergänzenden Stellungnahme zur geänderten Sortimentsstruktur des Standortgutachtens „Erweiterung Seewiese“ vom 23.10.2017 und beschließt dessen Handlungsempfehlungen in Ergänzung des ISEK aus dem Jahr 2015 zur Umsetzung.Nein
Stadtratssitzung-2017-03-07-TOP-03 Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Grundstück Flst.Nr. 1529/7 der Gemarkung Burgkunstadt (Auwiese 6)Stadtratssitzung-2017-03-07Der Stadtrat beschließt, für das Grundstück Flst.Nr. 1529/7 der Gemarkung Burgkunstadt (Auwiese 6) einen Bebauungsplan „Sondergebiet großflächiger Lebensmittelhandel“ aufzustellen.

Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren nach § 13 a Baugesetzbuch (beschleunigtes Verfahren) durchzuführen. Der Flächennutzungsplan ist im Wege der Berichtigung anzupassen.

Der Antragsteller hat selbst einen Planer für die Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplanes zu beauftragen. Die Kosten für die Aufstellung des Bebauungsplanes sind dem Antragsteller mittels eines entsprechenden Kostenübernahmevertrages aufzuerlegen.
Nein
Stadtratssitzung-2016-12-07-TOP-04 Abschluss des Rahmenplans BahnhofstraßeStadtratssitzung-2016-12-07Der Stadtrat billigt den Rahmenplan Bahnhofstraße und beschließt die Umsetzung des Konzeptes.Nein
Stadtratssitzung-2016-07-05-TOP-02 Beauftragung eines Standortgutachtens; Bereich SeewieseStadtratssitzung-2016-07-05(1) Antrag auf Vertagung (MaDi) abgelehnt (2) Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung ein Standortgutachten für den Bereich Seewiese in Auftrag zu geben. Da die Kosten des Gutachtens kein Dritter übernehmen darf, erübrigt sich ein Vertragsschluss mit der Friedrich-Baur-Stiftung. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Regierung von Oberfranken.Beauftragung eines Stadortgutachtens
Stadtratssitzung-2016-07-05-TOP-03 3. Änderung des Bebauungsplanes Seewiese; Änderungsbeschluss; Billigungs- und AuslegungsbeschlussStadtratssitzung-2016-07-05(Alt. 1) abgelehnt.

(Alt. 2) Der Stadtrat beschließt die 3. Änderung des Bebauungsplanes Seewiese. Der zu überplanende Bereich betrifft die Grundstücke Flst.Nrn. 740/10, 740/11 und 859/Teilfläche der Gemarkung Burgkunstadt.

Der Bebauungsplanentwurf mit Begründung in der Fassung vom 29.06.2016 wird gebilligt. Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren nach § 13a BauGB 13a (Beschleunigtes Verfahren) durchzuführen. Der Flächennutzungsplan ist im Wege der Berichtigung anzupassen. Die Kosten für die Änderung des Bebauungsplanes sind der Baur-Stiftung mittels eines entsprechenden Kostenübernahmevertrages aufzuerlegen.
Nein
Stadtratssitzung-2016-01-12-TOP-05 Voruntersuchung am Objekt Kulmbacher Str. 32Stadtratssitzung-2016-01-12Der Stadtrat beschließt am Objekt Kulmbacher Str. 32 Voruntersuchungen durchführen zu lassen, um die Kosten für einen entsprechenden Umbau zu ermitteln. Die Verwaltung wird mit der Vorbereitung einer Ausschreibung beauftragt. Unter Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Genehmigung
Stadtratssitzung-2016-01-12-TOP-06 Städtebaulicher Ideenwettbewerb SchulbergStadtratssitzung-2016-01-12Zurückstellen bis zur Klärung mit Frau Str.Nein
Stadtratssitzung-2016-01-12-TOP-07 Einführung eines StadtumbaumanagementsStadtratssitzung-2016-01-121. Rückstellung bis die erste greifbare Maßnahme vorliegt (z.B. Kulmbacher Str. 32) 2. Der Stadtrat beschließt die Einführung eines Stadtumbaumanagements. Die Verwaltung wird beauftragt eine entsprechende Ausschreibung vorzubereitenNein
Stadtratssitzung-2015-12-08-TOP-06 Bedarfsmitteilung Städtebauförderung 2016Stadtratssitzung-2015-12-08Der Stadtrat beschließt der Regierung von Oberfranken die Bedarfsmitteilung Städtebauförderung für das Jahr 2016 mit den im Sachverhalt aufgeführten Maßnahmen zu melden.Nein
Stadtratssitzung-2015-12-08-TOP-05 Vorbereitende Untersuchungen (VU) für das Gebiet BahnhofstraßeStadtratssitzung-2015-12-08Der Stadtrat beschließt den Beginn der vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Abs. 3 Baugesetzbuch. Das Untersuchungsgebiet umfasst ca. 9,18 ha und erstreckt sich auf den Bereich der Bahnhofstraße. Der beiliegende Lageplan vom 02.12.2015 ist Bestandteil des Beschlusses.
Stadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)-TOP-02 Schulberg - Weitere VorgehensweiseStadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)Zur Kenntnis genommen.Nein
Stadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)-TOP-01 Kulmbacher Straße 32Stadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)Der Stadtrat nimmt Kennntis vom Entwurfskonzept des Ingenieurbüros plan & werk.
Stadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)-TOP-03 Einführung eines City-ManagementsStadtratssitzung-2015-12-07 (außerordentlich)Nein
Stadtratssitzung-2015-09-15-TOP-08 Vergabe Rahmenplan BahnhofstraßeStadtratssitzung-2015-09-15Der Stadtrat beauftragt - vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung von Oberfranken - das Büro plan&werk, Bamberg mit der Erstellung des Rahmenplans Bahnhofstraße.17.742,9Nein
Stadtratssitzung-2015-07-07-TOP-05 Abschluss des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK)Stadtratssitzung-2015-07-07Das ISEK wird zur Kenntnis genommen und mit seinen Analysen, Inhalten, Zielen und Maßnahmen als Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung Burgkunstadts beschlossen. Daraus abgeleitet werden im nächsten Schritt konkrete Sanierungsgebiete im besonderen Städtebaurecht festgesetzt und in Prorammen der Städtebauförderung durchgeführt.Nein
Stadtratssitzung-2015-02-10-TOP-05 Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) - Errichtung einer Skater-/BikeranlageStadtratssitzung-2015-02-10Der Stadtrat beschließt der Planungsänderung zuzustimmen (ohne Zusatz "unter der Maßgabe der haushaltsrechtlichen Zulässigkeit").Nein
Stadtratssitzung-2015-01-13-TOP-06 Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK); Vorstellung der bisherigen Planung und BilligungsbeschlussStadtratssitzung-2015-01-13Der Stadtrat billigt die durch Herrn Ullrich vom Planungsbüro plan&werk vorgestellte Planung zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept.Nein
Stadtratssitzung-2014-12-09-TOP-04 Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) Errichtung einer SkateranlageStadtratssitzung-2014-12-09Die Verwaltung wird vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zulässigkeit beauftragt, für die von der Regierung von Oberfranken genehmigte Planung der Skater-/Bikeranlage, mit einer Gesamtsumme von brutto 231.000,00 Euro, die Ausschreibung durchzuführen.231.000Nein
Stadtratssitzung-2014-08-05-TOP-12-Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)Stadtratssitzung-2014-08-05Plan+Werk soll die Skateranlage überarbeiten, so dass sie die Gesamtkosten 200.000 € nicht überschreitet, ohne dass zusätzliche Honorarkosten anfallen.200.000Nein
Stadtratssitzung-2012-04-03-Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)Stadtratssitzung-2012-04-03Stadtrat Burgkunstadt beschließt die Erarbeitung eines integriertes städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) - Budget 50.000,- € (Abweichende Quelle: http://www.np-coburg.de/lokal/lichtenfels/lichtenfels/Weichenstellung-fuer-die-Zukunft;art83428,1956356 Andy Welz, Weichenstellung für die Zukunft - Mit der Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes macht Burgkunstadt einen ersten Schritt Richtung Attraktivitätssteigerung - Neue Presse Coburg Online vom 05.04.2012 (abgerufen am 12.08.2012))50.000Nein

Chronologie 2012-2015

Datum Ereignis
03.04.2012 Stadtratssitzung: Stadtrat Burgkunstadt beschließt die Erarbeitung eines integriertes städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) - Budget 50.000,- €[8]
16.04.2013 Auftaktgespräch; Gründung einer Lenkungsgruppe zur Steuerung des Planungsprozesses aus Planern, Vertretern der Stadtratsfraktionen, dem Bürgermeister, der Verwaltung und Bürgern (Bulletin April 2013)
23.07.2013 Zweites Treffen der Lenkungsgruppe (Bulletin Juli 2013)
15.08.2013 Bürgerverein kritisiert mangelnde Transparenz und Bürgerbeteiligung
12.10.2013 Erstes[9] Bürgerforum[10][11][12] (Bulletin Oktober 2013)
11.12.2013 Drittes Treffen der Lenkungsgruppe (Bulletin Dezember 2013)
05.02.2014 Viertes Treffen der Lenkungsgruppe (Bulletin Februar 2014)
01.10.2014 Fünftes Treffen der Lenkungsgruppe[13] (Bulletin Oktober 2014)
09.12.2014 Stadtratssitzung - TOP 04: Die Verwaltung wird vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zulässigkeit beauftragt, für die von der Regierung von Oberfranken genehmigte Planung der Skater-/Bikeranlage, mit einer Gesamtsumme von brutto 231.000,00 Euro, die Ausschreibung durchzuführen.
13.01.2015 Stadtratssitzung - TOP 06: Der Stadtrat billigt die durch Herrn Ullrich vom Planungsbüro plan&werk vorgestellte Planung zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept. (18/3)
10.02.2015 Stadtratssitzung - TOP 05 Errichtung einer Skater-/Bikeranlage: Der Stadtrat beschließt der Planungsänderung zuzustimmen (ohne Zusatz "unter der Maßgabe der haushaltsrechtlichen Zulässigkeit"). (19/2)
17.03.2015 Veröffentlichung des vorläufigen ISEK-Textes
26.03.2015 Amtliche Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung[14]
11.04.2015 Beginn der öffentlichen Auslegung (bis 11.05.2015)
07.07.2015 Stadtratssitzung - TOP 05: Das ISEK wird zur Kenntnis genommen und mit seinen Analysen, Inhalten, Zielen und Maßnahmen als Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung Burgkunstadts beschlossen. Daraus abgeleitet werden im nächsten Schritt konkrete Sanierungsgebiete im besonderen Städtebaurecht festgesetzt und in Prorammen der Städtebauförderung durchgeführt. (16/3 MD, TM ...)

Bürgerverein

Redebeitrag Dr. Ulrike Dinglreiter in der Stadtratssitzung am 16.06.2020

"Liebe Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

wir haben das ISEK so verstanden, dass die Innenstadt als ganzes angeschaut und ihre Entwicklung hin zu einer Innenstadt geprüft wird, die den heutigen und künftigen Anforderungen an eine Innenstadt entspricht. Dazu gehören Aspekte Parkflächen, Verkehrsberuhigung, sozialer Wohnungsbau, barrierefreies Bauen, ökologisches Bauen, Verzicht auf Autos durch Anbindung an ÖPNV und Einkaufsmöglichkeiten usw. Wir haben das ISEK auch so verstanden, dass nicht nur der Festplatz isoliert betrachtet werden soll, sondern das ganze Quartier: also die “Altstadt” zwischen Bahnhofstraße, Kulmbacher Straße, Au und Bundesstraße. Genau hier, in dem letzten großen Areal, das der Stadt gehört, mit Flächen die wahrscheinlich mehrere Millionen Euro wert sind, können die von uns allen im Wahlkampf angesprochenen Aspekte verwirklicht werden. Das geht aber nur, wenn man - wie im ISEK vorgesehen - sich das Quartier insgesamt anschaut und sich darüber einig wird, was wohin soll. Im ISEK ist z.B. vorgesehen, auf einem Privatgrundstück ein Mehrgenerationenhaus zu errichten. Wenn dies irgendwann möglich wäre, bräuchte man natürlich nicht auf den Festplatz bauen, sondern könnte dessen Lage am Mühlbach nutzen, um einen Park bzw. einen Mehrgenerationentreffpunkt zur Verfügung zu stellen. Wenn wir jetzt aber mit dem Festplatz nur einen kleinen Teil aus dem Gesamtgebiet herausnehmen und dort mit der punktuellen Überplanung und dem Verkauf an Investoren Fakten schaffen, verschenken wir unsere Planungsmöglichkeiten für immer. Darum sollte der Überplanungsauftrag - wie im ISEK vorgesehen - das ganze Altstadt-Areal beinhalten."

Stellungnahme des Bürgervereins vom 5.7.2016 zur 3. Änderung des Bebauungsplans Seewiese

Eine gute politische Entscheidung hat nach Ansicht des Bürgervereins drei wesentliche Voraussetzungen:

  • Erstens muss das Verfahren korrekt sein.
  • Zweitens dürfen keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung bestehen.
  • Drittens muss die eigentliche politische Entscheidung ohne Hast, mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand getroffen werden. (... weiterlesen)

Pressemitteilung vom 15.08.2013

Der Bürgerverein kritisierte bereits in einer Pressemitteilung vom 15.08.2013 mangelnde Transparenz und Bürgerbeteiligung beim Stadtentwicklungskonzept (ISEK):

"Der Stadtrat Burgkunstadt hat im vergangenen Jahr (3.4.2012) beschlossen, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Mit diesem Konzept sollen u.a. Lösungsvorschläge für bestehende städtebauliche Missstände entwickelt werden. Nach Artikel 8 Abs. 2 Satz 3 der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2012 ist Fördervoraussetzung die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Am 16.4.2013 fand ein Auftaktgespräch statt, zu dem die Öffentlichkeit nicht eingeladen wurde. Dabei wurde eine Lenkungsgruppe zur Steuerung des Planungsprozesses gegründet. Diese setzt sich neben den Planern aus Vertretern der Stadtratsfraktionen, dem Bürgermeister, der Verwaltung und einigen Bürgern zusammen. Die Auswahl der Bürger erfolgte in einem geschlossenen und nicht demokratischen Verfahren. Wer nicht eingeladen wurde, konnte sich nicht beteiligen. Von den Planern wurden bereits bei diesem Treffen offenbar ohne Bürgerbeteiligung sechs “Handlungsfelder” vorgestellt, die die Schwerpunktbereiche der Planungen bilden sollten. Die Stadt teilte im Juni noch mit, dass für den Erfolg des Stadtentwicklungskonzepts die aktive und konstruktive Mitarbeit der Bürger von entscheidender Bedeutung sei und deshalb als erste öffentliche Veranstaltung ein Bürgerforum im Juni/Juli stattfinden sollte. Nachdem der angekündigte Termin bis Mitte Juli nicht stattgefunden hatte, hat der Bürgerverein Burgkunstadt e.V. bei der Stadtverwaltung nachgefragt, da Mitglieder des Bürgervereins Interesse an einer Teilnahme am Bürgerforum bekundet hatten. Dem Verein wurde am Morgen des 23.Juli mitgeteilt, dass noch kein Termin feststehe und dieser rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht würde. Noch am selben Tag aber traf sich die sog. Lenkungsgruppe unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein zweites Mal. Dabei wurden die Planungsvorgaben nach dem von der Stadt veröffentlichten Bericht schon so weit vertieft, dass von einer echten Bürgerbeteiligung zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesprochen werden kann. Der Vorstand des Bürgervereins stellt daher die Fragen an die Stadtverwaltung: Für wen wird hier geplant? Sollten nicht Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen aller Burgkunstadter Bürger für die spezifischen Burgkunstadter Probleme genutzt werden?"

Die Kritik wurde im Stadtrat jeweils sinngemäß wiederholt.

Sechs Handlungsfelder

Schwerpunktbereiche der Planungen sollen sein[15]]:

1. Stärkung der Oberen Stadt als Wohnstandort

2. Aufwertung Kulmbacher Straße

3. Entwicklung Bahnhofstraße als Stadteingang

4. Ausbau Standort Schulberg und Stadthalle

5. Gestaltung der Südlichen Stadtkante am Mühlbach

6. Attraktivitätssteigerung der Wegeverbindungen

Beteiligte Unternehmen

Frühere Gutachten

Bilder

Die Schwärzungen wurden durch die Redaktion vorgenommen

Maßnahmen

Jan-Park Skaterbahn

Leerstandskataster

Burgweg

Sanierungsgebiet Bahnhofstraße

  • Baur-Parkplatz, Erweiterung und Umgestaltung, Städtebaulicher Mehraufwand 209.000 €, wurde später rückgängig gemacht

Schulberg

Kulmbacher Straße

City-Manager

Städtebauliche Aufwertung Weihersbach

Publikationen

Text

Bulletins

Lokalmedien

BLOGS

Siehe auch

Fußnoten

  1. Quelle: Burgkunstadt aktuell Juni 2013 Seite 1
  2. Quelle: Burgkunstadt aktuell Juni 2013 Seite 1
  3. Quelle: Burgkunstadt aktuell Juni 2013 Seite 1
  4. Quelle: Stadt Burgkunstadt
  5. Quelle: Stadt Burgkunstadt
  6. Quelle: Stadt Burgkunstadt
  7. Quelle: https://www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/SharedDocs/Publikationen/StBauF/Arbeitshilfe_ISEK.pdf?__blob=publicationFile&v=5 Seite 9 f. - abgerufen am 06.07.2020 um 11:28 Uhr
  8. Quelle: Andy Welz, Weichenstellung für die Zukunft - Mit der Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes macht Burgkunstadt einen ersten Schritt Richtung Attraktivitätssteigerung - Neue Presse Coburg Online vom 05.04.2012 (abgerufen am 12.08.2012)
  9. (und einziges)
  10. Quelle: http://www.burgkunstadt.de/2255_DEU_WWW.php?&publish[id]=309914&publish[start]=0
  11. Das "Bürgerforum" betand zur Hälfte aus Frontalvorträgen, zur anderen Hälfte aus mehreren Workshops. Inwieweit deren Ergebnisse protokolliert und umgesetzt wurden, ist nicht bekannt.
  12. Siehe auch Obermain Tagblatt Online vom 13.10.2013 - Gemeinsam für attraktive Innenstadt - "Bürgerforum zum Stadtentwicklungskonzept – Vorschläge zur Belebung willkommen"
  13. http://www.burgkunstadt.de/2255_DEU_WWW.php?&publish[id]=339266&publish[start]=0
  14. Quelle: http://www.burgkunstadt.eu/seite/de/stadt/034:39:737/msr_tn_34/Amtliche_Bekanntmachung_-Integriertes_staedtebauliches_Entwicklungskonzept_ISEK.html abgerufen am 20.08.2015 02:12 Uhr: "Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Stadt Burgkunstadt; Förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung (öffentliche Auslegung) gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 13.01.2015 die bisherige Planung des integrierten städ-tebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) gebilligt. Der Planentwurf in der Fassung vom 17.03.2015 sowie die textlichen Festsetzungen in der Fassung vom 17.03.2015 werden in der Zeit vom 11. April 2015 bis 11. Mai 2015 in der Bauverwaltung der Stadt Burgkunstadt, Rathaus, Zimmer U 14, während der allgemei-nen Öffnungszeiten (Mo-Fr: 08.00-12.00 Uhr, Mo/Mi: 13.30-16.00 Uhr, Do: 14.00-18.00 Uhr) ausgelegt. Gesonderte Termine außerhalb der genannten Zeiten können telefonisch vereinbart werden. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Be-schlussfassung über den Rahmenplan unberücksichtigt bleiben können. Burgkunstadt, den 26.03.2015"
  15. Quelle: Burgkunstadt aktuell Juni 2013 Seite 1
  16. Quelle: Burgkunstadt aktuell Juni 2013 Seite 1