Breitbandversorgung

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Stadt Burgkunstadt

Stadtrat

TagesordnungspunktStadtratssitzungBeschlussMaßnahmeSollkostenIstkostenErledigt
Stadtratssitzung-2018-07-03-TOP-04 Breitbandausbau im Rahmen des bayerischen Förderprogramms; Angebotsvergabe 3. VerfahrenStadtratssitzung-2018-07-03Auf Grundlage des Angebotes vom 16.05.2018 in Höhe von 790.800 € soll der Telekom Deutschland GmbH der Auftrag, vorbehaltlich einer positiven Plausibilitätsprüfung oder der Freigabe des Angebots durch die Regierung von Oberfranken, für die Verbesserung der Breitband-Versorgung der Stadt Burgkunstadt in den Ortsteilen Gärtenroth, Mainklein, Mainroth, Neuer Weiher 1 (Wildenroth) erteilt werden (= vorgesehene Auswahlentscheidung) .

Bei der Regierung von Oberfranken wird eine Förderung in Höhe von 711.720 € gemäß den Richtlinien zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern beantragt. Der Eigenanteil der Stadt Burgkunstadt beträgt somit voraussichtlich 79.080 €.

Ferner wird die Erste Bürgermeisterin ermächtigt, nach Eingang des Zuwendungsbescheid oder der Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns, den im Angebot enthaltenen, auf dem Mustervertrag des Bayerischen Gemeindetags basierenden Kooperationsvertrag,

mit der Telekom Deutschland GmbH abzuschließen.
790.800Nein
Stadtratssitzung-2018-03-06-TOP-03 Breitband - Beschluss zum Einstieg in das 3. FörderverfahrenStadtratssitzung-2018-03-06Das vorläufige Erschließungsgebiet zum Einstieg ins Auswahlverfahren (3. Förderverfahren nach der Breitband-Richtlinie vom 09.07.2014, Höfebonus) für den Breitbandausbau in der Stadt Burgkunstadt wird entsprechend dem beiliegendem Lageplan festgelegt. Der Lageplan ist Bestandteil des Beschlusses.

Die Stadt Burgkunstadt folgt der Empfehlung des Bayerischen Breitbandzentrums und plant eine freihändige Vergabe, ohne vorgeschalten öffentlichen Teilnahmewettbewerb (Regelfall).

Die Erste Bürgermeisterin wird beauftragt beim Bayerischen Breitbandzentrum den Höfebonus zur Erreichung einer 90% Förderung zu beantragen.
Nein
Stadtratssitzung-2017-12-05-TOP-11 Breitband - Planungs- und Beratungsleistungen im BundesförderprogrammStadtratssitzung-2017-12-05Der Stadtrat der Stadt Burgkunstadt beauftragt das Planungsbüro Reuther NetConsulting mit den Planungs- und Beratungsleistungen im Bundesförderprogramm gemäß dem Angebot vom 20.10.2017.Nein
Stadtratssitzung-2016-12-07-TOP-05 Beantragung von Fördermitteln für den Breitbandausbau (Bundesprogramm)Stadtratssitzung-2016-12-07Die Stadt Burgkunstadt beschließt sich am Förderprogramm des Bundes für Planungs- und Beratungsleistung zur qualitätssichernden Begleitung von Breitbandverbesserungsprojekten zu beteiligen und ermächtigt die Erste Bürgermeisterin Fördermittel in Höhe von 50.000€ zu beantragen.50.000Nein

Versorgung

Im Stadtgebiet Burgkunstadt sind bereits seit längerer Zeit 100MBit-Zugänge (100MBit Download/6 MBit Upload) verfügbar. Anbieter ist Kabel Deutschland.

Fragen zur Breitbandversorgung bei der Bürgerversammlung am 13.02.2014

  • Ist es richtig, dass das Stadtgebiet weitgehend (zu ca. 80%, ggf. richtige Prozentangabe) bereits glasfaserverkabelt ist? Rührt dies noch aus Zeiten des BM Dora?
    • Antwort BM Petterich: "Das Stadtgebiet von Burgkunstadt ist nicht glasfaserverkabelt. Einzig der Hauptverteiler in der Dr.-Sattler-Straße (Baur Sporthalle) wird über ein Glasfaserkabel gespeist."[1]
  • Ist es richtig, dass die Neubaugebiete Lerchenbühl I und II nicht glasfaserverkabelt sind und es auch keine Leerrohre für eine Breitbandverkabelung gibt? Warum nicht?
    • Antwort BM Petterich[2]: "Bei beiden Baumaßnahmen wurden die marktüblichen Unternehmen befragt, ob Interesse an einer Erschließung besteht. Lerchenbühl, Bauabschnitt I: Die Unternehmen erklärten, dass eine Erschließung des Baugebietes für sie nicht lukrativ ist. Deshalb sind im Bauabschnitt I weder Glasfaserkabel noch Leerrohre verlegt. Lerchenbühl. Bauabschnitt II: Im Bauabschnitt II wurden Leerrohre bis zu den jeweiligen Grundstücksgrenzen mitverlegt, so dass eine eventuelle zukünftige Erschließung mit Glasfaserkabel problemlos erfolgen kann. Die Grundstückseigentümer wurden darauf hingewiesen, dass sie bei der Ausführung ihres Bauvorhabens Leerrohre von der Grundstücksgrenze bis zu ihrem Gebäude (Hausanschluss) mit verlegen lassen sollen, wenn sie eine spätere Erschließung ihres Grundstückes mit Glasfaserkabel in Erwägung ziehen. Die Anbindung des Kabelverzweigers, der das Baugebiet Lerchenbühl versorgt, an ein Glasfaserkabel würde bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Bandbreite führen, da hierdurch folglich die bestehende Kupferleitung verkürzt und somit der ,.Übertragungsverlust" minimiert werden würde."
  • Warum wurde im Zuge der Trinkwasserversorgung nach Neuses kein Leerrohr für die Breitbandversorgung gelegt? Ist es richtig, dass die SÜC eine kostenlose Verlegung eines Leerrohres nach Neuses angeboten hat?
    • Antwort BM Petterich[3]: "Die Stadtverwaltung hat vor Beginn der Bauarbeiten sowohl bei der Deutschen Telekom als auch bei der SÜC nachgefragt, ob Interesse an einer Mitverlegung von Leerrohren im Zuge der Baumaßnahmen besteht. Beide Unternehmen lehnten die Mitverlegung ab und begründeten dies damit, dass in Neuses bereits eine gute Versorgung besteht und aus wirtschaftlicher Sicht die Kosten den Nutzen übersteigen würden."
  • Stimmt es, dass das Leerrohr von Burgkunstadt nach Ebneth 40.000,- € gekostet hat?
    • Antwort BM Petterich[4]: "Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 02.02.2010 beschlossen, dass im Zuge der Kanalbaumaßnahmen Ebneth-Hainweiher Leerrohre für eine künftige Glasfaserkabelnutzung mit verlegt werden sollen. Die vom lngenieurbüro, nach Absprache mit der Deutschen Telekom, geschätzten Kosten beliefen sich 2012 auf ca. 45.000,00 Euro brutto (inklusive Baunebenkosten). Die Rohre wurden von der Deutschen Telekom gestellt. Auf Nachfrage der Stadtverwaltung teilte die Regierung von Oberfranken mit, dass es für die Verlegung von Leerrohren keine Fördermittel gibt. Nach der nun vorliegenden Schlussrechnung, deren Überprüfung durch das Ingenieurbüro noch andauert, belaufen sich die Kosten für die Leerrohrverlegung auf ca. 25.000,00 Euro."
  • Stimmt es, dass bei der Leerrohrverlegung keine Abzweige zu den Grundstücken gemacht wurden und bei einem Anschluss die Straße wieder an den betreffenden Stellen aufgegraben werden muss?
    • Antwort BM Petterich[5]: "Das bei den Ka nalbaumaßnahmen verlegte Leerrohr verläuft nur im öffentlichen Verkehrsgrund. Anschlüsse zu den jeweiligen Grundstücken hat die Deutsche Telekom, die die Leerrohre gestellt hat, aus Kostengrü nden abgelehnt. Um eine Verbesserung der Internetversorgung von Ebnethund Hainweiher zu erzielen, müsste dort ein weiterer Kabelverzweiger gesetzt werden. Durch die verlegten Leerrohre könnte dann ein Glasfaserkabel gezogen und an den neuen Verzweiger angebunden werden. Diese Maßnahme würde ausreichen um die Ortsteile Ebneth und Hainweiher mit einer optimalen Bandbreite zu versorgen.

Die Stadt Burgkunstadt ist bestrebt die Internetversorgung zu verbessern. Deshalb ist sie auch in das neue Bayerische Förderprogramm zum Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulaionsgebieten eingestiegen. Hierdurch sollen die Bandbreiten vor allem in den Ortsteilen Neusesam Main, Weidnitz, Theisau, Pfaffeggetten, Hainweiher, Ebneth sowie in Teilen von Burgkunstadt verbessert werden."

Publikationen

Fachbücher

  • Busse/Keller, Taschenbuch für Gemeinde- und Stadträte in Bayern, Boorberg Verlag, 4. Aufl. 2014, ISBN 9783415052086 Seite 247 f.

Presseberichte

  • merkur.de Finanzdebakel nach Netzausbau: "Weil damals Alternativen fehlten, beschloss die Gemeinde Türkenfeld vor einigen Jahren, sich selbst ein Glasfasernetz zu bauen. Jetzt wird deutlich: Der Ausbau des schnellen Internets hat die Gemeinde überfordert – inhaltlich und letztlich auch finanziell."

Lokalpresse

Links

Siehe auch

Fußnoten

  1. Quelle: Stadt Burgkunstadt, Bürgerversammlung vom 13.02.2014
  2. Quelle: Stadt Burgkunstadt, Bürgerversammlung vom 13.02.2014
  3. Quelle: Stadt Burgkunstadt, Bürgerversammlung vom 13.02.2014
  4. Quelle: Stadt Burgkunstadt, Bürgerversammlung vom 13.02.2014
  5. Quelle: Stadt Burgkunstadt, Bürgerversammlung vom 13.02.2014